logo Netzwerkafrika

Die Zentralbank hat gewarnt, dass die Verwendung von Banknoten zur Herstellung von Blumensträußen illegal ist und zu einer Gefängnisstrafe mit bis zu sieben Jahren führen kann. Der von Social-Media-Influencern populär gemachte Trend besteht darin, Bargeld zu rollen und zu dekorativen Arrangements für Feierlichkeiten zu stecken. Die kenianische Zentralbank (CBK) erklärt jedoch, dass diese Praxis die Währung „verunstaltet” und die Integrität der Banknoten beeinträchtigt. Kenia ist nicht das einzige afrikanische Land, das entschlossen gegen den kreativen Missbrauch von Geld vorgeht. In Nigeria geht die Zentralbank gegen die traditionelle Praxis des „Geldsprühens” bei Hochzeiten und Partys vor. Mehrere prominente Persönlichkeiten wurden kürzlich wegen „Manipulation” der Naira verhaftet, nachdem Videos zeigten, wie sie Banknoten warfen oder mit Füßen traten. In ähnlicher Weise haben die Behörden in Ghana vor „Geldkuchen” (mehrstöckigen Strukturen aus gefalteten Banknoten) gewarnt, und die Bürger daran erinnert, dass der Cedi Staatseigentum ist.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

­