logo Netzwerkafrika
Nigeria – In der nördlichen Stadt Kaduna hat die Polizei über 300 Jungen und junge Männer aus einer Koranschule befreit. Dort wurden sie geschlagen, gefoltert, missbraucht, ausgehungert und zum Teil sogar angekettet. Der Betreiber und 6 Mitarbeiter des „Horror-Hauses“ wurden festgenommen. Private Koranschulen ersetzen im muslimischen Norden mangelnde staatliche Einrichtungen. In Lagos wurden 19 schwangere Frauen und vier Babys aus einer „Babyfabrik“ befreit. Mädchen und Frauen werden entführt oder durch Versprechen auf Arbeit angelockt, dann geschwängert und festgehalten, bis ihre Babys geboren sind. Diese werden dann für gutes Geld -1.630 US$ für Jungen und 980 US$ für Mädchen – verkauft.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­