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Die Forderung nach einem vollständigen Verbot von DDT (Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan) hat eine Debatte ausgelöst. DDT wird in der Landwirtschaft (z.B. Indien) und zur Eindämmung krankheitsübertragender Insekten (Malariabekämpfung) eingesetzt.  Prof Bontle Mbongwe, von Botsuana argumentiert, „da DDT nicht abgebaut wird, bleibt es viele Jahre lang in der Umwelt intakt; daher sind Mensch und Umwelt seinen toxischen Wirkungen ausgesetzt, von denen einige die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen können…noch bedenklicher ist, dass DDT über den Boden, das Wasser und vor allem die Luft durch die Umwelt und über Grenzen hinweg transportiert wird." Die Länder südlich der Sahara gehen von DDT und Pyrethroiden zu mehr Organophosphatchemikalien, den Neonicotinoiden, über. Ende 2020 zeigten jedoch noch 18 Staaten die Verwendung von DDT zur Seuchenbekämpfung an.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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