logo Netzwerkafrika
Swaziland – Bei den gestrigen Parlamentswahlen im Zwergstaat, der auf Wunsch von König Mswati III. jetzt eSwatini heißt, waren nur Einzelpersonen zugelassen. Die Hälfte der 1,3 Mio. Bürger sind wahlberechtigt, aber einen Einfluss haben sie nicht. Die 59 Wahlkandidaten sind des Königs Gefolgsleute; weitere 10 und die Minister ernennt er selbst. Die Opposition nennt die Wahl eine Farce. Neben Parlament und Regierung kontrolliert Mswati auch die Justiz, die Verwaltung und die Sicherheitskräfte. Während er in unvorstellbaren Luxus schwelgt, leben zwei Drittel der Bewohner unter der Armutsgrenze, 29% sogar „in extremer Armut“.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­