logo Netzwerkafrika

In Bamako gehen die Proteste gegen Präsident Ibrahim Boubacar Keïta weiter. Die   Protestierenden lehnen die Vermittlung der Ecowas-Delegation, unter Leitung des nigerianischen Expräsidenten Goodluck Jonathan, ab; sie hatte vorgeschlagen in Mali eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden. Die neue Regierung sollte von 50% der aktuellen Regierung, 30 % der Opposition und 20 % der Zivilgesellschaft gebildet werden. Bei dieser Lösung würde jedoch die alte politische Klasse an der Macht bleiben und genau dagegen richteten sich die Proteste. 30 Intellektuelle schrieben einen offenen Brief an den Präsidenten, indem sie die „Gier der herrschenden Klasse“ anprangern.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­