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Das Oakland Institute und Rettet den Regenwald hat eine Petition mit 72.000 Unterzeichnern an die UN übergeben und die Organisationen aufgefordert, ihre Geschäfte mit der französischen Bolloré-Gruppe zu beenden. Die Bolloré-Gruppe ist ein wichtiger Lieferant der Vereinten Nationen, die ihr jedes Jahr über 50 Millionen US-Dollar für Logistik und andere Dienstleistungen zahlen. Die Gruppe ist über 39% an SOCFIN beteiligt, die an fast 400.000 Hektar Konzessionen für Kautschuk- und Ölpalmenplantagen in Asien und Afrika kontrollieren. In Kamerun, Liberia, Sierra Leone, Côte d'Ivoire und Kambodscha haben örtliche Gemeinschaften Landraub und Umweltzerstörung durch das Unternehmen angeprangert und waren aufgrund ihres Widerstands wiederholt Gewalt, Einschüchterung, Verhaftungen und schwerem Leid ausgesetzt.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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