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Die Environmental Investigation Agency (EIA), die Wildtier- und Umweltverbrechen untersucht, warnt vor der von Peking unterstützten Ausbreitung der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) in vielen afrikanischen Ländern. China fördert die traditionelle Medizin, die mehr als 2.500 Jahre alt ist, parallel zu seiner Vorzeige-Initiative "Belt and Road" (Gürtel und Straße), in deren Rahmen Straßen-, Eisenbahn- und andere große Infrastrukturprojekte in Afrika entwickelt werden. Während die meisten Behandlungen mit TCM auf pflanzlicher Basis erfolgen, wurde die Nachfrage der Industrie dafür verantwortlich gemacht, dass Tiere, darunter Schuppentiere, Nashörner und Leoparden, an den Rand des Aussterbens getrieben wurden. "Letztendlich stellt das ungebremste Wachstum von TCM eine ernsthafte Bedrohung für die Artenvielfalt in vielen afrikanischen Ländern dar, und das alles im Namen des kurzfristigen Profits", sagte Ceres Kam, EIA Wildlife Campaigner, in einer Erklärung.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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