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Sambia – Mit nur 13,000 Stimmen Mehrheit hat der Regierungskandidat Edgar Lungu die Präsidentschaftswahl für sich entschieden. Oppositionsführer Michilema sprach von Wahlbetrug, räumte aber seine Niederlage ein und forderte Ruhe von seinen Anhängern. Er werde mit seiner Partei gut vorbereitet in die 2016 Parlamentswahlen gehen. Vom neuen Präsidenten erwartet man dringend eine effektive Bekämpfung der Armut. Trotz Kupferreichtum leben die meisten der 14 Mio. Sambier sehr arm. Laut Weltbank müssen 70% mit unter einem Euro pro Tag auskommen.

Sambia – Friedlich und geduldig wie immer stehen Sambianer heute in langen Schlangen vor den Wahllokalen. Genau drei Monate nach dem Tod von Präsident Michael Sata soll ein neuer dessen Amtszeit zu Ende führen, bis in 2016 reguläre Wahlen folgen. Hauptkontrahenten sind Lungu von der Regierungspartei und Hichilema von der wichtigsten Oppositionsgruppe. Im Ganzen stehen elf Kandidaten zur Wahl, darunter eine Frau. Innere Machtkämpfe in der Regierungspartei haben die Opposition gestärkt. Beide Kandidaten versprechen bessere Bildung und Arbeitsbeschaffung.

Sambia – Eine ernste Spaltung in der Regierungspartei PF ließ die zwei Fraktionen je ihren eigenen Kandidaten aufstellen, um die Nachfolge des verstorbenen Präsidenten Sata anzutreten: Verteidigungsminister Lungu und Wirtschaftsexperte Sampa. Das Oberste Gericht entschied sich für Lungu. Der Streit lässt in der Patriotic Front eine Narbe zurück und könnte der Partei am 20. Januar den Sieg kosten und die Oppositionsparteien nach vorne bringen.

Sambia – Nach einem Requiem im National Heroes Stadium, an der auch Sambias erster Präsident und Gründer der Nation, Kenneth Kaunda, und Satas Vorgänger Rupiah Banda teilnahmen, findet heute das Staatbegräbnis statt. Zehntausende Sambier wollen dabei sein. Auch die Staatschefs der Nachbarländer sind erschienen. Sata ist der zweite von fünf Präsidenten Sambias, der im Amt stirbt; der andere war Levy Mwanawasa in 2008.

Sambia – Dass die Witwe des verstorbenen Präsidenten Michael Sata in das Wettrennen um die Kandidatur in der Regierungspartei einsteigt, macht den Wahlkampf zu einer Familien Affäre, denn auch Satas Stiefsohn Mulenga und sein Neffe Sampa sind bereits im Rennen. Die Witwe Christine Kaseba trauert wohl noch um ihren Mann, aber sie will die Arbeit des Toten in seinem Sinne zu Ende führen. Bis jetzt gibt es sieben Kandidaten. Vorgesehener Wahltag ist der 20. Januar 2015.

Der aus Irland kommende Noel O’Regan, seit 2004 Bischof von Ndola, ist von seinem Amt zurück getreten. Als Verantwortlicher des kirchlichen Radios hatte er wiederholt Präsident Bandas Politik kritisiert und war so unter Druck geraten. Er selbst gab als Grund für seinen Rücktritt an, dass er Platz machen wolle für junge sambische Priester.

Ein akuter Treibstoffmangel in Sambia erschwert den Transport von Nahrungsmittel, die dringend benötigt werden, um die Nahrungsmittelnotlage zu lindern.

Präsident Levy Mwanawawa hat seine neue Regierung vorgestellt. Von den 21 Ministern haben sieben ihr Amt beibehalten, fünf sind in ein anderes Ministerium gewechselt, neun neue Gesichter sind im Kabinett. Zum Vizepräsidenten wurde Rupiah Banda ernannt.

Sambia wählt einen Nachfolger für den im August verstorbenen Mwanawasa. Aussichtsreichste Kandidaten sind der frühere Vizepräsident Banda und der Oppositionsführer Sata. Beide machten wirtschaftlichen Fortschritt zum Wahlthema. Banda will die Politik seines Vorgängers fortsetzen; Sata erklärte, in 90 Tagen Sambia umzugestalten indem er ausländische Firmen zwingen will, 25% ihres Einsatzes an einheimische Investoren abzugeben.

18 Organisationen, die mit Hupaktionen gegen den Freispruch von Ex-Präsident Chiluba protestierten, haben nach Absprache mit der Polizei, ihre Aktion aufgegeben. Die Polizei hatte das Hupen als ein kriminelles Verhalten eingestuft.

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