Schlagwort: Kongo-RDC

Die DR Kongo hat den 16. Ausbruch der Ebola-Viruskrankheit in der Provinz Kasai bestätigt, wo 28 Verdachtsfälle und 15 Todesfälle, darunter vier Mitarbeiter des Gesundheitswesens, gemeldet wurden. Dies ist bereits der 16. Ausbruch des tödlichen Virus in dem Land, das über schlechte Gesundheitsdienste verfügt und im Osten von Konflikten heimgesucht wird. In der Provinz Kasai wurden bereits 2007 und 2008 Ausbrüche der Ebola-Viruskrankheit gemeldet.

Die Veröffentlichung der nationalen Prüfungsergebnisse der Sekundarschulen wurde Dank künstlicher Intelligenz (KI) und digitaler Technologie drastisch verkürzt – von bis zu drei Monaten auf nur drei Tage. Das Bildungsministerium führte seinen Erfolg auf umfassende digitale Reformen zurück. In mehreren Provinzen wurden moderne Scanzentren eingerichtet. Durch die KI-Automatisierung konnten die Bearbeitungszeiten um 30–40 % verkürzt und die Logistikkosten deutlich gesenkt werden.

Die USA haben die bewaffnete Gruppe Pareco-FF sowie das kongolesische Bergbauunternehmen CDMC sanktioniert, weil sie des illegalen Bergbaus in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) beschuldigt werden. Die Armee als auch die von Ruanda unterstützte Rebellengruppe M23 werfen sich gegenseitig vor, gegen ein kürzlich unter Vermittlung der USA geschlossenes Waffenstillstandsabkommen verstoßen zu haben, indem sie die Stellungen der jeweils anderen Seite angriffen. Die Pareco-FF kontrollierte von 2022 bis 2024 die wichtige Coltan-Mine in Rubaya. Die Regierung von Präsident Donald Trump drängt auf den Zugang der USA zu den Bodenschätzen der Region, wie sie es auch in anderen Teilen der Welt, darunter in der Ukraine, tut.

Präsident Félix Tshisekedi hat Teile seiner Regierung umgebildet. Der Staatschef berief insbesondere zwei Oppositionspolitiker in sein Kabinett: Adolphe Muzito, ehemaliger Premierminister, wurde zum Vizepremierminister ernannt und wird auch für den Haushalt zuständig sein. Floribert Anzuluni, Vorsitzender einer kleinen Oppositionspartei, wurde zum Minister für regionale Integration ernannt. Mehrere andere Amtsträger blieben in der Regierung, wechselten jedoch ihre Aufgabenbereiche, darunter insbesondere Eve Bazaiba, die vom Umweltministerium ins Sozialministerium wechselte, und Aimé Boji, der vom Finanzministerium ins Industrieministerium wechselte. Judith Suminwa bleibt hingegen Premierministerin.

In der ostkongolesischen Provinz Ituri attackieren die ugandischen Rebellen der islamistischen Allied Democratic Forces (ADF) Geschäfte und metzelten etwa 20 Menschen in der katholischen Kirche nieder. Weitere Leichen seien in niedergebrannten Häusern und Geschäften unweit der Kirche gefunden worden.

Nach vier Jahren der Schließung hat Uganda seine Grenzübergänge zur Demokratischen Republik Kongo (DRK) in Bunagana und Mupaka wieder geöffnet. Die Grenze war im Juni 2022 aufgrund der Aktivitäten der M23-Rebellen in der DRK geschlossen worden. Ismail Ndayambaje, Bürgermeister von Bunagana, rief die Wirtschaft dazu auf, die Handelsaktivitäten entlang der Grenzlinie rasch wieder aufzunehmen.

Die Demokratische Republik Kongo war in der Vergangenheit als Freistaat Kongo, Belgisch-Kongo , Republik Kongo-Léopoldville, Demokratische Republik Kongo und Republik Zaire bekannt, bevor sie zu ihrem heutigen Namen Demokratische Republik Kongo (DRC) erhielt. Nach Algerien ist es das zweitgrößte Land des Kontinents. Das Land hat eine reiche und vielfältige Bevölkerung, über 350 ethnische Gruppen leben auf dem Gebiet der DRC. 1960 wurde das Land seine von Belgien unabhängig. Seit Ende der 1990er-Jahre erlebt das Land eine der schwersten humanitären Krisen weltweit. Rund ¾ der rund 83 Millionen Kongolesen leben trotz des enormen Reichtums an Bodenschätzen unterhalb der Armutsgrenze. Kriegsgeschehen ist in dem ressourcenreichen Land allgegenwärtig. In den östlichen Provinzen sind mehr als 120 bewaffnete Gruppen aktiv. Dazu zählt auch die Miliz „Allied Democratic Forces“, die der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ zugerechnet wird.

Die Demokratische Republik Kongo und Ruanda haben ein von den USA vermitteltes Friedensabkommen unterzeichnet, das dazu beitragen soll, die jahrzehntelangen tödlichen Kämpfe im Ostkongo zu beenden und gleichzeitig der US-Regierung und amerikanischen Unternehmen den Zugang zu wichtigen Mineralien in der Region zu erleichtern. Das Abkommen steht auch im Mittelpunkt von Trumps Bestreben, sich Zugang zu wichtigen Mineralien zu verschaffen, die für einen Großteil der weltweiten Technologie benötigt werden, und das zu einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten und China aktiv um Einfluss in Afrika konkurrieren. Der Wert der größtenteils unerschlossenen Mineralien wird vom US-Handelsministerium auf bis zu 24 Billionen Dollar geschätzt. Analysten sehen in dem Abkommen einen wichtigen Wendepunkt, glauben aber nicht, dass es die Kämpfe schnell beenden wird.

Die Demokratische Republik Kongo hat ihr Verbot von Kobaltexporten um drei Monate verlängert. Mit dieser Maßnahme soll das Überangebot an dem für Elektrofahrzeugbatterien wichtigen Material eingedämmt werden. Das Land, der weltweit größte Kobaltlieferant, hatte im Februar ein viermonatiges Ausfuhrverbot verhängt, nachdem die Preise auf ein Neunjahrestief von nur 10 US-Dollar pro Pfund gefallen waren.

Die Demokratische Republik Kongo (DRK) und Ruanda haben ein vorläufiges Abkommen unterzeichnet, um den Konflikt im Osten der DRK zu beenden. Das vorläufiges Abkommen zur Beendigung der Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo soll am 27. Juni formell unterzeichnet werden.

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