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Die Regierung hat den Luxusjet des Präsidenten, den sein Vorgänger Rawlings für 16 Million Dollar gekauft hat, an China weiter verkauft als Anzahlung für vier Kampfflugzeuge und einen Flugsimulator.

Auf der Festung Elmina, die 1492 von Portugiesen gebaut und später zum Zentrum des Sklavenhandels wurde, fand eine Gedenkfeier der Abschaffung des Sklavenhandel 1807 statt, die auch auf eine Riesenleinwand auf dem Trafalgarsquare in London übertragen wurde. Der englisch Premierminister Tony Blair bezeichnete den Sklavenhandel als eines der schändlichsten Ereignisse der Geschichte und forderte, alle modernen Formen von Sklaverei zu bekämpfen. Die Kirche von England hat sich für ihre Rolle beim Sklavenhandel entschuldigt.

Regierung und Opposition hatten Montag, kurz nach dem 54. Jahrestag der Unabhängigkeit, als Tag des Dankes für die Einheit ihres Landes erklärt. Mehrere Stunden waren nationalem Gebet gewidmet. Politische Rivalen hatten Gelegenheit, sich ohne aggressive Rhetorik auszutauschen. Zum ersten Mal trafen sich Präsident Mills und sein Vorgänger zu einem Gespräch und reichte der Oppositionsführer der NPP dem Präsidenten die Hand. Die Medien nutzten die Gelegenheit, Ghana als friedliches, stabiles Land inmitten der Probleme mancher Nachbarländer darzustellen.

Die Gesundheitsminister von elf Ländern planen, wie sie die Ebola Epidemie in den Griff bekommen können, die unter den bis jetzt bekannten 763 Infizierten 468 Todesopfer gefordert hat. Angefangen hat der bisher schlimmste Ausbruch in der Geschichte in Guinea und sprang über nach Liberia und Sierra Leone. Gesundheitsvertreter aus Elfenbeinküste, DR Kongo, Gambia, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal und Uganda wollen durch gezielte Zusammenarbeit das Virus ausrotten, bevor es weiter um sich greift.

Seitdem die private Energie Firma ABES die ersten lokalen Kollektoren auf den Markt brachte, sollte die chronische Stromknappheit bald ein Ende haben. Bis jetzt hat sich Ghana auf Wasserkraft und Petroleum verlassen. Solarpanels bilden nun eine erschwingliche, umweltfreundliche Alternative.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) bedauert, dass sie wegen Geldmangel ihren Einsatz für versklavte Kinder einstellen muss. Seit 2004 hat IOM über 700 Kinder aus den ausbeuterischen Bedingungen befreit, unter denen sie besonders in der Fischerei am Volta See gearbeitet haben. Die kranken und unterernährten Kinder konnten rehabilitiert werden und eine gediegene Schulbildung empfangen.

Im Alter von 89 Jahren verstarb der emeritierte Erzbischof von Tamale, Kardinal Peter Poreku Dery. Er wurde 1972 Administrator der Diözese Wa. In Anerkennung seiner Verdienste für die Kirche in Ghana machte Papst Benedikit XVI. ihn vor zwei Jahren zum Kardinal.

Der ghanaische Ministerpräsident Osei-Akgyei und Ministerpräsident Rüttgers haben in Bonn eine Länderpartnerschaft vereinbart. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Bereiche Wirtschaft, Infrastruktur, auf Sport und Kultur. Rund 9.000 Ghanaer leben in NRW. Diese Menschen will man in die Partnerschaft einbinden.

Die Hamburger Stiftung „World Future Council“, zusammen mit einem lokalen Energiekonzern, will im ländlichen Gebiet nördlich von Accra den Menschen durch Solarstrom ermöglichtes Public Viewing der meisten WM Spiele anbieten. Die Landbevölkerung soll sehen, dass Solarstrom dezentral installiert werden kann und zuverlässig ist. Das Medienereignis soll auch das Treffen der Energie Allianz in Accra unterstützen. Die Solaranlage bleibt dann im Dorf und wird das Krankenhaus mit Strom versorgen.

Die Weltbank berät über einen Kredit von 125 Millionen Dollar für die amerikanischen Bergbaufirma Newmont Mining, dem größte Goldförderer der Welt, die will ein neues Bergwerk für 430 Dollar plant. Menschenrechtsgruppen kritisieren die ungenügende Kompensation für 5.000 Kleinbauern, die umgesiedelt werden müssen.

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