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Simbabwe bekommt neue Geldscheine als Teil größerer Reformen, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Simbabwe hat eine Geschichte gescheiterter Währungen. Der zur Unabhängigkeit 1980 eingeführte Zimbabwe Dollar wurde in den 2000er Jahren Opfer der Hyperinflation der Mugabe-Ära. Als nach mehreren Abwertungen im Jahr 2009 sogar Geldscheine im Nominalwert von 100.000.000.000.000 Zim-Dollar ausgegeben werden mussten, wurden ausländische Währungen amtliche Zahlungsmittel, vor allem der US-Dollar und der südafrikanische Rand. Ein neuer Zim-Dollar, genannt RTGS-Dollar (Real Time Gross Settlement) wurde 2019 eingeführt, konnte sich aber gegen die ausländischen Währungen nicht durchsetzen und wurde 2024 zugunsten der aktuellen Währung ZiG abgeschafft, die angeblich durch Goldreserven abgedeckt und damit stabil ist.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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