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Ein Seekabel, das 3.000 MW EE-Strom transportieren und Nordägypten direkt mit dem griechischen Attika verbinden soll, ist eines der ehrgeizigsten Projekte in der Verbindung zwischen Afrika und Europa. Das Projekt „GREGY- Interconnection“ wird von der Copelouzos Gruppe durchgeführt. Es wird 3,5 Milliarden Euro kosten und wurde von der EU als „Project of Common Interest“ eingestuft. Sauberer Strom, in Ägypten und anderen nordafrikanischen Ländern durch Solar oder Windparks produziert, soll nach Europa fließen, um den Kontinent von Russlands fossilen Brennstoffen und Erdgas zu entwöhnen. Ein Drittel des Stroms braucht Griechenland; ein weiteres Drittel wird an Nachbarländer geschickt, und noch ein Drittel wird in Griechenland für die Produktion von grünem Wasserstoff verwendet. Ein Nachteil: die „GREGY-Interconnection“ wird erst in 7 bis 8 Jahren in Betrieb gehen.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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