logo Netzwerkafrika
Mosambik – In den letzten Wochen sollen etwa 6000 Mosambikaner ins Nachbarland Malawi geflüchtet sein, um den Kämpfen zwischen Regierungs-Truppen und Milzen der Opposition RENAMO zu entgehen. Die Lage wurde akut, als im Oktober Sicherheitskräfte in der Tete Provinz versuchten, RENAMO Kämpfer zu entwaffnen. HRW berichtet von Folter, Peitschenhieben, Messerstichen und sexueller Gewalt von Seiten der Regierungstruppen an Zivilisten. Die Regierung in Maputo streitet das ab; die Menschen würden nicht vor den mosambikanischen Sicherheitskräften, sondern vor den RENAMO Banditen fliehen.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­