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Ein italienisches Forschungsteam meint, dass es für afrikanische Staaten zur Stromgewinnung günstiger ist, schon existierende Seen mit Photovoltaik zu bedecken statt neue Stauseen anzulegen. Die schwimmenden Anlagen könnten bis zu 100% des Stroms generieren, den die geplanten Wasserkraftwerke liefern sollen. Am Beispiel des Sambesi, der schon mehrere Stauseen hat und noch weitere plant, wäre das Geld besser in schwimmende Solaranlagen angelegt, die die jährlichen Schwankungen in der Energieerzeugung und die Gefahr von Dürren geringer ausfallen lassen. Nachteile gäbe nur für die Fischerei und den Tourismus. Ein weiterer Vorteil ist, dass immense Wassermengen gespart werden, weil die Verdunstung verhindert wird, was bei Stauseen auch der Stromversorgung zugutekommt.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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