logo Netzwerkafrika

Viele Hügel im Ngoma Distrikt haben sich lila verfärbt; es blüht die Chia Pflanze. Das Pseudogetreide wurde schon von den Maya und Azteken angebaut und gilt als „Superfood“, obwohl seine Wirkungen nicht einwandfrei nachgewiesen sind. Die hauptsächlich für den Export produzierte Ernte dient als Nahrungsergänzungsmittel. Die meisten Chia-Bauern in diesem Gebiet sind Mitglieder der Kooperative Tuvugurure Ubuhinzi Ngoma 22 (KOTUNGO), die 2018 gegründet wurde. Die Nachfrage nach den Chia- Samen ist steigend. Die Kooperative verhandelt mit China und der EU während schon der Export nach Dubai floriert. Einige Chia-Bauern haben bereits Motorräder, Zuchtkühe und Häuser gekauft, andere weitere Farmen. Die Blüten der Chia Pflanze wecken Hoffnung auf ein nie dagewesenes Einkommen und so suchen die Kleinbauern ihr Glück in Chia-Samen.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­