logo Netzwerkafrika

Nach langem Kampf hat die Aktivistin Phyllis Omido einen Sieg für die rund 3.500 Einwohner des kenianischen Dorfs Owino Uhuru errungen. Das kenianische Umweltgericht verurteilte den Staat sowie die Eigentümer der mittlerweile geschlossenen Batterie-Recycling-Fabrik EPZ, die Anwohner zu entschädigen. Dem Dorf wurden mehr als 10 Mill. € zugesprochen. Der kenianische Staat muss auch das kontaminierte Fabrikgelände und seine Umgebung reinigen, sonst droht eine weitere Strafe von 7.Mill. €. Viele Menschen in dem Gebiet hatten eine zu hohe Bleikonzentrationen, mit all den fatalen Auswirkungen, im Blut. Das Gerichtsverfahren lief seit 2016. Über Omidos Kampf ist ein Buch erschienen mit dem Titel „Mit der Wut einer Mutter“.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­