logo Netzwerkafrika

Äthiopien hat eine Resolution der Arabischen Liga abgelehnt, die den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auffordert, im Streit zwischen Ägypten, dem Sudan und Äthiopien zu vermitteln. Die Afrikanische Union (AU) vermittelt derzeit im Konflikt um GERD (Grand Ethiopian Renaissance Dam). Die AU hat wiederholt die USA, die EU und die UN aufgefordert, ebenfalls zu vermitteln. Addis Abeba lehnt all dies mit folgender Begründung ab: "Die GERD ist eine afrikanische Angelegenheit. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Äthiopien, Ägypten und dem Sudan können nur durch Verhandlungen in gutem Glauben und durch Kompromisse im Geiste der Suche nach afrikanischen Lösungen für afrikanische Probleme gelöst werden." Der Damm ist nun zu 80% fertiggestellt. Kairo and Khartoum befürchten, nicht mehr genug Wasser abzubekommen, wenn das flussaufwärts liegende Äthiopien während der Regenzeit beginnt, den riesigen Stausee zu füllen. Wenn GERD fertiggestellt ist (2023) wird es das größte Wasserkraftwerk Afrikas und das siebtgrößte der Welt sein.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­