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Präsident Faustin-Archange Touadéra sieht sich nur wenige Tage nach Beginn seiner dritten Amtszeit mit erneuten Gewalttaten im abgelegenen Südosten des Landes konfrontiert. Touadéra steht in der Präfektur Haut-Mbomou vor einer bewaffneten Herausforderung. Es kam zu tödlichen Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und der Miliz Azandé Ani Kpi Gbè (AAKG), die ursprünglich mit russischer Unterstützung gegründet wurde. Am 28. Dezember startete die AAKG eine Offensive auf die Grenzstadt Bambouti, angeblich mit Unterstützung aus dem benachbarten Südsudan. Bei den Zusammenstößen sollen Dutzende Menschen getötet und Tausende aus ihren Häusern vertrieben worden sein. Am 6. Januar flohen die Menschen in die katholische Mission, die nun einem provisorischen Flüchtlingslager gleicht, oder suchten Zuflucht im örtlichen Krankenhaus. Die UN-Mission Minusma gab an, dass etwa 2.500 Menschen, also der Großteil der Bevölkerung von Bambouti, in die Demokratische Republik Kongo geflohen sind.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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