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Islamistische Aufständische haben den schwer verteidigten Hafen der Stadt Mocimboa da Praia eingenommen, nachdem den mosambikanischen Seestreitkräften nach tagelangen Kämpfen die Munition ausging. Der wichtige Hafen wird für Frachtlieferungen an die etwa 60 km entfernten Ölprojekte genutzt, die von Ölgiganten wie Total erschlossen werden. Wird der Hafen nicht zurückerobert, ist es eine große Bedrohung für Mosambik und die internationalen Pläne zur Erschließung riesiger Offshore-Gasfelder. Die Islamistischen Angriffe begannen 2017 in der nördlichen Provinz Cabo Delgado, eskalierten aber in diesem Jahr, nachdem die verantwortliche Gruppe, Ahlu Sunnah Wa-Jama, dem IS Treue geschworen hatte. In den letzten Monaten wurde eine Reihe von Städten im Norden eingenommen und Zehntausende von Menschen vertrieben. Tansania erklärte, dass es eine Offensive gegen die Dschihadisten in Wäldern an der Grenze zu Mosambik startet.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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