logo Netzwerkafrika

Nigeria erlangte seine Unabhängigkeit von Großbritannien  am 1. Oktober 1960. Die Nation erlebt jedoch schwere Zeiten: die Wirtschaft stagniert und wächst um weniger als 1 %, das Bevölkerungswachstum liegt bei 2,6 %. Etwa 40 % der rund 200 Millionen Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze. Sicherheitspolitische und politische Probleme erschüttern immer wieder das Land. Die Aufständischen von Boko Haram operieren im Nordosten des Landes; im Nordwesten überwältigen Banditen die Sicherheitskräfte. In Nord- und Zentralnigeria kommt es immer wieder zu tödlichen Zusammenstößen zwischen Bauern und Hirten. Und im Südosten und Südwesten des Landes sind separatistische Bestrebungen zu beobachten. Es ist aber auch ein Land mit enormen natürlichen und menschlichen Ressourcen. Mehr als 60 % der Bevölkerung können lesen und schreiben. Nigeria bleibt ein Land mit großem Potenzial.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­