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Ägypten – Jedes Jahr geraten schätzungsweise 12 Mio. Zugvögel auf ihrem Flug in die Überwinterungsquartiere in Fangnetze, die 700 km von der libyschen Grenze bis Gaza entlang Ägyptens Mittelmeerküste gespannt sind. Von Singvögeln bis Wildenten, alle landen als Delikatessen auf Tellern. Greifvögel werden auch lebend an Golfstaaten verkauft. Die Zahlen sind rückläufig, nicht wegen verminderter Wilderei, sondern weil immer weniger Vögel ankommen. Bei der 14. UN-Biodiversitäts-Konferenz im ägyptischen Badeort Sharm El Sheikh im November wollen Umweltschützer die Regierungsdelegationen bedrängen, die Jagd auf Vögel zu beenden.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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