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Benjamin Dusa, Schwedens Minister für Hilfe und Außenhandel, sagt: „Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte Europas. Die Ukraine steht sowohl am Verhandlungstisch als auch an der Front unter Druck. Um die Unterstützung für die Ukraine zu verstärken, müssen wir schwierige Prioritäten setzen. Deshalb stellt Schweden schrittweise die Entwicklungshilfe für Simbabwe, Tansania, Mosambik, Liberia und Bolivien ein“. Die Botschaften in Bolivien, Liberia und Simbabwe werden geschlossen. Die diplomatischen Beziehungen zu diesen Ländern bleiben jedoch wichtig und werden beispielsweise durch die Akkreditierung eines anderen Landes in der Region aufrechterhalten. Seit dem Amtsantritt der rechtskonservativen Regierung im Jahr 2022 wurde die Hilfe für mehr als zehn Länder gekürzt, darunter Burkina Faso und Mali. Das skandinavische Land ist einer der größten Geber von Entwicklungs- und humanitärer Hilfe mit einem Budget von 56 Milliarden Kronen pro Jahr in den vergangenen drei Jahren. 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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