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Nach einem Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) ist West- und Zentralafrika die Region mit der höchsten Anzahl von Kindersoldaten weltweit und den meisten minderjährigen Opfern sexueller Gewalt. Seit 2016 ist die Region von zunehmenden Konflikten betroffen, in denen mehr als 21.000 Kinder von Regierungstruppen und bewaffneten Gruppen rekrutiert wurden. Darüber hinaus wurden in den letzten 5 Jahren mehr als 2.200 Kinder als Opfer sexueller Gewalt bestätigt. In der Zwischenzeit wurden etwa 3.500 Kinder entführt und es gab mindestens 1.500 Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser. In konfliktbetroffenen Ländern wie Burkina Faso, der Zentralafrikanischen Republik, Kamerun, Tschad, Kongo, Mali, Mauretanien und Niger hat die Gewalt verheerende humanitäre Folgen für Kinder und Gemeinden, und die Pandemie hat die Situation noch verschlimmert, so die UN.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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