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Ghana war eins der ersten afrikanischen Länder, aus dem zwischen 1970 und den1990ziger viele Menschen zur Arbeitssuche ins Ausland zogen. Dann waren es die Studenten, die nach abgeschlossenem Studium sich im Ausland sesshaft machten. Viele folgten, um ihre Familien daheim finanziell zu unterstützen. Ghanaer waren über die ganze Welt zerstreut. Mit Corona in den nordischen Ländern wollten viele nach Hause zurück. Sie waren überflüssig, fühlten sich bedroht und merkten, dass das Gras in der Fremde nicht grüner war als zu Hause, aber sie konnten wegen geschlossenen Grenzen, den raren Evakuierungsflügen und teuren Quarantäneauflagen nicht zurückkommen. Ghana wurde wieder der richtige Ort in ihrem Leben.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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