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Schon die französischen Benediktinermönche, die das Kloster Keur Moussa, unweit der Hauptstadt Dakar, in  1963 gründeten, waren angetan vom Klang der Kora, der westafrikanischen Stegharfe. Der Klangkörper ist eine mit Tierfell überzogene Kalabassenschale, auf die ein Steg mit 21 Saiten aufgestellt ist. Wie bei der Harfe, zupfen beide Hände die Saiten. Seit 1972 betreiben die Mönche eine  Kora Werkstatt, von der auch die lokalen Griots (Barden) ihre Instrumente beziehen. Die Mönche selbst - inzwischen alles Senegalesen in einem zu 95% muslimisch geprägten Land - begleiten den Gregorianischen Choral mit der Kora und suchen so Harmonie untereinander und mit Gott. Zum Missionssonntag 2021 brachten geladene Gäste vom Keur Moussa Kloster Kora Klänge auch nach Deutschland.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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