logo Netzwerkafrika

Weltweit werden jedes Jahr etwa 2 Millionen Menschen durch Schlangenbisse vergiftet. 130.000 von ihnen sterben. In Kenia sterben jährlich rund 4.000 Menschen an Schlangenbissen. Das Land hat dagegen eine Kampagne ins Leben gerufen. Die Verfügbarkeit von Gegengiften soll erhöht werden. Es stehen 10.000 bis 30.000 Dosen zur Verfügung, während der Bedarf auf mindestens 100.000 Dosen geschätzt wird. Die Kosten sollen reduziert werden. Zurzeit kann eine Behandlung bis zu 62 $ pro Ampulle kosten. Das Kenya Snakebite Research and Intervention Centre (KSRIC) arbeitet an der Entwicklung lokaler Gegengifte, die besser auf die spezifischen Schlangenarten Ostafrikas abgestimmt sind. Zudem soll über Erste Hilfe aufgeklärt werden, um den Einsatz unwirksamer traditioneller Heilmittel zu reduzieren. 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

­