logo Netzwerkafrika
Kenia – Der Feigenkaktus breitet sich immer weiter aus und erstickt dabei andere Gräser und Sträucher. Durch seine Stacheln ist er für das Vieh gefährlich, auch wenn seine Frucht süß ist. Die Farmer verlieren sehr viele Schafe und Ziegen, auch überwuchert er tausende Hektar von Weideland. Auf der Makurian-Ranch wird nun, alle 2 Wochen, aus ca. 40 kg Kakteen Biogas gemacht. Das Gas wird gelagert und zum Kochen verwendet, den Abfallschlamm nutzt man als Dünger. Dadurch wird die Pflanze genutzt und man hofft sie so einzudämmen. Frauen verdienen durch den Verkauf der ausgegrabenen Kakteen und dem Biogas Geld; und so entsteht ein doppelter Nutzen.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­