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79 Kenianer hatten am Londoner High Court Klage eingereicht und  Kazuzi PLC beschuldigt, Menschenrechtsverletzungen begangen zu haben. Beschäftigte Sicherheitskräfte werden für Übergriffe wie Tötungen, Vergewaltigungen, Angriffe und falsche Inhaftierungen verantwortlich gemacht. Ein Mehrheitsaktionär erklärte sich im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung bereit, 10 Millionen US-Dollar für die Opfer bereitzustellen. Die britischen Unternehmen Tesco, Sainsbury's und Lidl setzten daraufhin den Kauf von Avocados von Kakuzi aus. Kazuzi PLC ist ein börsennotiertes kenianisches Agrarunternehmen, das sich mit dem Anbau, der Verarbeitung und der Vermarktung von Avocados, Blaubeeren, Macadamia und Tee beschäftigt und Viehzucht und kommerzielle Forstwirtschaft betreibt. 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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