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Als ihr Boot am Sonntag vor der jemenitischen Küste von Beer Ali kenterte, kamen 42 afrikanische Migranten ums Leben. Die Küstenwache von Jemen konnte 30 retten. Die Migranten kommen meist aus Somalia und Äthiopien auf der Flucht vor Armut und Gewalt. Allein in 2012 haben 84,000 die gefährliche Überfahrt nach Jemen gewagt, um von dort aus in Saudi Arabien und andern Golf Staaten Arbeit zu suchen. Wie viel Hunderte in überfüllten und oft seeuntüchtigen Booten ums Leben kamen, wird man nie erfahren.

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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