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Nigeria – In der Aufdeckung einer Serie von Folterstätten, angeblich „Koranschulen“, befreite die Polizei jetzt 15 Menschen aus einem „Gebetshaus“ in Lagos. Die Opfer – Frauen und Männer zwischen 19 und 50 Jahre alt – waren von ihren Verwandten dorthin gebracht worden, damit sie von ihren Geisteskrankheiten, Drogenabhängigkeit und ähnlichen Übeln geheilt würden. Der Leiter, ein selbsternannter Prophet, sagte, dass er den spirituellen Heilungsdienst schon seit 1986 ausübe; die Menschen seien angekettet, damit sie nicht flüchten. Sie wurden in Kliniken gebracht, der Prophet aber ins Gefängnis.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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