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Von Senegal über Mauretanien, Mali, Burkina Faso und besonders Niger bis zum Tschad erstreckt sich der Hungergürtel, in dem zwischen 15 und 18 Millionen Menschen eine tägliche Verschlechterung ihrer Versorgungslage spüren. Dir Vorräte sind aufgebraucht und die nächste Ernte ist erst im Oktober zu erwarten. Ursache sind nicht nur Wetterbedingungen und Insektenplagen, sondern auch die explodierenden Nahrungsmittelpreise, die ausfallenden Zuwendungen der in Nigeria und Libyen arbeitenden Familienmitglieder und die Flüchtlingsströme aus dem Bürgerkriegsland Mali. Neben sofortiger Linderung der Not braucht es von lokalen Regierungen getragene Entwicklungsprogramme, um solchen Krisen vorzubeugen.

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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