logo Netzwerkafrika

Vier HIV-infizierte Frauen haben jeweils 20.000 Dollar Schadenersatz erhalten, weil sie ohne ihre Einwilligung sterilisiert wurden. Die Frauen kämpften 9 Jahre lang vor Gericht. Der Oberste Gerichtshof von Kenia entschied, dass diese Anwendung von BTL (bilateral tubal ligation) ohne informierte Zustimmung eine Verletzung der Grundrechte der Frauen darstellt, einschließlich des Rechts, eine Familie zu gründen. Der Schadenersatz, den sie erhalten, wird gemeinsam von Marie Stopes International und dem Pumwani Maternity Hospital sowie von der medizinischen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die sie bei der Familienplanung beraten hat, gezahlt.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

­