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Mosambik – Weil die Direktroute nach Europa riskanter geworden ist, wird Heroin aus Afghanistan über Pakistan, und dann in motorisierten hölzernen Dhows in den Norden Mosambiks geschickt. Von dort geht’s per Lastwagen 3.000 km nach Johannesburg zum Weitertransport nach Europa. Auch in den Häfen von Beira und Nacala kommen Drogen versteckt in Containern an. Über 40 Tonnen passieren das Land jährlich. Nach Kohle sind Drogen die wichtigste Exportware. Die 2.400 km lange Küste des Landes macht den Kampf gegen die Drogenhändler, die ihr Netzwerk über WhatsApp-Nachrichten organisieren, äußerst schwierig.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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