logo Netzwerkafrika
Malawi – Der Bischof von Mangochi im südlichen Malawi, Mgr. Stima, ist besorgt über die Radikalisierung der muslimischen Minorität in seiner Diözese. Radikale Prediger aus dem Sudan verurteilen den traditionell toleranten Islam und verbreiten einen radikalen Islam, der die bisher guten Beziehungen zwischen Christen und Muslimen gefährdet. 60% der Bevölkerung sind Christen, etwa 20% gehören dem Islam an. Je mehr die Radikalisierung voranschreitet, ums häufiger werden christenfeindliche Übergriffe. Junge Malawier gehen mit Stipendien zum Sudan und nach Saudi-Arabien und kommen radikalisiert zurück. Kirche in Not hilft der Diözese mit Aus-und Weiterbildung der Priester und mit Projekten, die das friedliche Miteinander fördern.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­