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Die UNO fordert Großbritannien auf, sich für Landgrabbing in Kenia zu entschuldigen und Gemeinschaften im Westen Kenias zu entschädigen, denen während der Kolonialzeit Land weggenommen wurde. Kenianische Ureinwohner hatten bei der UNO eine Petition eingereicht. Die UNO stellte fest, dass Angehörige der Kipsigis- und Tailai-Gemeinschaften und anderer indigener Völker Opfer von Menschenrechtsverletzungen wurden, darunter Tötungen, sexuelle Gewalt, Folter, unmenschliche und erniedrigende Behandlung, willkürliche Inhaftierungen, willkürliche Vertreibungen und Verletzungen des Rechts auf Privatsphäre, Familienleben und Eigentum. Etwa 500.000 Menschen wurden Opfer dieser Übergriffe. Weite Teile des Landes in der Region sind heute im Besitz verschiedener britischer und multinationaler Teekonzerne wie Findlay's, Williamson Fine Tea und Unilever.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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