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Ein Streit zwischen Großbritannien und der Demokratischen Republik Kongo hat sich zugespitzt, weil London Kinshasa vorwirft, sich zu weigern, bei der neuen Politik der Rückführung von Migranten ohne Papiere und vorbestraften Personen zu kooperieren. Die britische Innenministerin Shabana Mahmoud kündigte an, dass sie der Demokratischen Republik Kongo den Fast-Track-Visaservice und die Vorzugsbehandlung für VIPs und Regierungsbeamte entziehen werde. Sie warnte, dass London die Visa für alle kongolesischen Staatsbürger blockieren könnte, wenn Kinshasa die Zusammenarbeit nicht intensiviert. Mahmoud hatte im vergangenen Monat Einwanderungsreformen eingeführt. Zu den Änderungen gehören die Befristung des Asylstatus und die Beschleunigung der Abschiebung von Migranten, die ohne Papiere nach Großbritannien einreisen. Asylanträge werden alle 30 Monate überprüft, und die Menschen müssen in ihre Heimatländer zurückkehren, sobald diese als sicher gelten. Asylbewerber müssen außerdem 20 Jahre warten, bevor sie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen können, statt wie bisher fünf Jahre. Mahmoud lobte Namibia und Angola dafür, dass sie sich bereit erklärt haben, bei den Änderungen zu kooperieren. Offizielle Zahlen zeigen, dass die Asylanträge im Vereinigten Königreich einen Rekordwert erreicht haben: Bis Juni 2025 haben mehr als 100.000 Menschen einen Antrag auf Aufenthalt im Land gestellt.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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