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Nach Indien haben nun auch wichtige EU-Nahrungsmittelexporteure wie Ungarn die Ausfuhr bestimmter Feldfrüchte gestoppt. Ghana und Uganda gehören zu den afrikanischen Ländern, die die Ausfuhr von Getreide und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen untersagt haben, wobei letzteres Land hohe Steuern erhebt, um Lebensmittelexporte in Nachbarländer zu verhindern. Die ghanaische Regierung hat das Ausfuhrverbot für Getreide verlängert. Ein vorübergehendes Verbot der Ausfuhr von Mais, Reis, Sojabohnen und anderen Getreidesorten, das im September letzten Jahres in Kraft getreten war, wird nun bis September 2022 gelten. "Vor dem Krieg in der Ukraine war alles in Ordnung. Wir konnten drei Lastwagen mit verschiedenen Produkten in den Südsudan schicken. Aber wie Sie jetzt sehen können, gibt es nichts mehr zu transportieren“, sagt ein Lastwagenfahrer. Die ugandischen Behörden haben hohe Steuern auf Lebensmittel wie Mais, Sojabohnen, Reis und Weizen erhoben, um zu verhindern, dass die Händler ihre Produkte außerhalb Ugandas verkaufen.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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