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Einige der größten Telekommunikationsanbieter der Welt, China Mobile, MTN Group und Facebook wollen ein größeres als das bisher geplante gigantische Unterwasserkabel in Afrika bauen; zu den weiteren Projektpartnern gehören Telecom Egypt Co, die britische Vodafone Group Plc und die in Paris ansässige Orange SA. Das Projekt ist Teil von Facebooks lang gehegten Plänen, das Rennen, um zuverlässigeres und schnelleres Internet in Afrika anzuführen, einem Kontinent mit mehr als 1,2 Milliarden Menschen. Der US-amerikanische Social-Media-Riese kündigte erstmals im Mai 2020 Pläne für ein neues Unterseekabel an. Zuvor war 2016 versucht worden, einen Satelliten zu starten, der das Signal um den Kontinent herum übertragen sollte - doch die SpaceX-Rakete, die die Technologie transportierte, explodierte. „2Africa“ soll bis 2024 in Betrieb genommen werden und mehr Kapazität liefern als alle Unterseekabel zusammen, die derzeit Afrika bedienen. Das 37.000 Kilometer lange Kabel wird Afrika, Europa und den Nahen Osten miteinander verbinden.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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