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Der chinesische Außenminister Wang Yi traf in Dakar im Vorfeld der 8. Ministerkonferenz des Forums für chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit (FOCAC) mit seinen Amtskollegen aus Sierra Leone, Simbabwe und Mosambik zusammen. 2000 gründete China FOCAC, dem 44 afrikanische Länder und 17 internationale Organisationen angehören. Beim diesjährigen Treffen wird eine gemeinsame Antwort auf COVID-19, sowie der Kurs für die Beziehungen zwischen China und Afrika für die nächsten 3 Jahre und darüber hinaus festgelegt. Seit 2009 ist China der wichtigste Handelspartner Afrikas. China importiert hauptsächlich Rohstoffe und Edelmetalle (Erdöl, Flüssiggas, Eisenerz, Kupfer, Gold, Kobalt etc.) und exportiert Konsum- und Investitionsgüter, (Hightech-Produkte, Smartphones, Textilien, Fahrzeuge und Maschinen). Wegen steigenden Lohnkosten, verlagern chinesische Firmen Teile ihrer Produktion auch in afrikanische Länder. Laut Schätzungen sind inzwischen mehr als 10.000 chinesische Firmen in Afrika tätig und beschäftigen mehrere Millionen Afrikaner. China ist nach Russland der zweitgrößte Waffenlieferant und baut seine militärische Präsenz immer weiter aus. In Dschibuti existiert seit 2017 die erste chinesische Marinebasis außerhalb Chinas.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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