logo Netzwerkafrika
Man spricht viel von den Afrikanern, die von Libyen nach Tunesien und Ägypten fliehen, mehr von denen, die die riskante Seereise übers Mittelmeer wagen, aber kaum einer bemerkt den Trekk nach Süden. In Konvois von fahruntüchtigen Lastwagen durchqueren sie die Wüste. Nicht alle überleben die Strapazen. Bis Anfang April waren 30,000 allein in Niger angekommen; bald werden es 60,000 sein, und Niger, das fünfärmste Land der Welt, nimmt alle auf. In den neunziger Jahren waren sie zu Hunderttausenden in den Norden gezogen, um Geld zu verdienen. Die Revolution hat den Wanderungsstrom umgekehrt, und die Arbeiter kommen heim, traumatisiert und ärmer als zuvor.

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

­