logo Netzwerkafrika
Ägypten – In ganz Ägypten läuteten am Montagabend alle Kirchenglocken unaufhörlich, um die Rückkehr der Leichname von 21 koptischen Christen zu feiern. Als Gastarbeiter in Libyen wurden sie 2015 zum Entsetzen der Weltgemeinschaft vor laufender Kamera von IS-Terroristen enthauptet. Ihre Särge wurden nun bei der Ankunft auf dem Flughafen von Kairo von kirchlichen und staatlichen Vertretern empfangen. Ganz Ägypten war betroffen. Präsident al-Sisi hat in einer Fernsehansprache seine Solidarität mit den Christen des Landes bekräftigt. Die „Märtyrer des Glaubens und der Heimat“ ruhen in einer für sie errichteten Kirche im Dorf al-Our.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­