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Sudan – Die Übergangsregierung hat nicht nur die Partei des im April gestürzten Präsidenten Omar al-Bashir aufgelöst und enteignet, sondern auch das von dem Tyrannen erlassene „Gesetz der öffentlichen Ordnung“ aufgehoben und die Frauenrechte gestärkt. Bis jetzt galten im Sudan die restriktivsten Gesetze weltweit. Verhaftungen und Peitschenhiebe konnten Frauen für private Partys, Hosentragen und Kopftuchablegen treffen. Die Proteste, die zum Sturz der Militärdiktatur führten, wurden bis zu 70% von Frauen initiiert und durchgeführt.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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