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Am 3. Oktober jährte sich zum siebten Mal das schlimmste Boot Unglück auf dem Mittelmeer, bei dem 368 Flüchtlinge vor Lampedusa ertranken. Seit 2013 sind nach UNO Angaben etwa 20.400 Migranten bei der Überfahrt nach Europa im Mittelmeer umgekommen. Man könne nicht hinnehmen, dass Männer, Frauen und Kinder ertrinken, weil es nicht genug Rettungsmöglichkeiten gibt und Helfer gehindert oder gar scharf bestraft werden. Auch sollten die Mittelmeer Anrainer mit der Aufnahme von Boots Flüchtlingen nicht allein gelassen werden, sagt die UNHCR. Obwohl die von Salvini angeordneten harten Strafen entschärft wurden, sind die Seenot Retter immer noch stark eingeschränkt und suchen oft tagelang nach einem sicheren Hafen.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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