logo Netzwerkafrika
Als nach der Entführung von ausländischen Touristen auch zwei spanische Mitarbeiterinnen von „Ärzte ohne Grenzen“ nahe des weltgrößten Flüchtlingslagers Dabaab gekidnappt wurden, rückte das kenianische Militär etwa 100km auf somalisches Gebiet vor, um die al-Shabaab Milizen zu stellen. Diese drohen mit heftigen Gegenangriffen. Inzwischen hat die UNO alle nicht lebensrettenden Aktivitäten im Lager abgesetzt, die Mitarbeiter auf Büroarbeit begrenzt und 50 ausländische Helfer abgezogen. Kenia behauptet, nicht nur zur eigenen Sicherheit, sondern auch auf Bitte der somalischen Regierung gehandelt zu haben.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­