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Sambia – Der 1. Weltkrieg endete in afrikanischer Sicht nicht am 11.11.1918 in einem Eisenbahnwagen in Compiègne, sondern am 25.11. an einem Kreisverkehr in der nordsambischen Stadt Mbala, wo eine Tafel daran erinnert, dass der deutsche General Paul von Lettow-Vorbeck dort den Waffenstillstand unterzeichnete. Er hatte von der Kapitulation nichts gehört und weiter gekämpft. Nun will die sambische Regierung das Geschehen mit einer Touristenmesse und Angeboten zu den Viktoriafällen und den Flughunden touristisch vermarkten. Deutschland muss, trotz Reservierung, mitziehen. Auf dem nahegelegenen Tanganyika-See fährt heute noch ein Schiff aus der Zeit des 1. Weltkriegs, damals „Graf Goetzen“, heute „MV Liemba“.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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