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Nach einer Vereinbarung mit dem belgischen Biotech-Konzern Univercells könnte L’Institut Pasteur de Dakar nächstes Jahr mit der Produktion des Impfstoffs COVID-19 beginnen. Das Institut Pasteur ist die einzige Einrichtung in Afrika, die derzeit einen Impfstoff - eine Gelbfieberimpfung - herstellt, der von der Weltgesundheitsorganisation präqualifiziert ist, die von den Herstellern die Einhaltung strenger internationaler Standards verlangt. Das Institut würde zunächst mit der Verpackung und dem Vertrieb von Impfstoffen beginnen, die von Univercells in Belgien hergestellt werden. In 2022 würde Univercells seine komplette Produktionslinie in den Senegal verlegen. Es ist noch nicht klar, welcher Impfstoff in den Senegal geliefert werden wird. Univercells ist in der Lage, in Belgien virale Vektor-COVID-19-Impfstoffe herzustellen, wie sie von Johnson & Johnson (JNJ.N), AstraZeneca (AZN.L), Russlands Sputnik V und Chinas Cansino entwickelt wurden. In Afrika mit seinen  mit 1,3 Milliarden Einwohnern sind nur etwa 7 Millionen bisher vollständig geimpft.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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