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Führende Politiker aus dem Tschad, Äthiopien, Südsudan, Angola, Sudan, der Demokratischen Republik Kongo und Kamerun haben der Abu Dhabi Declaration „on the Eradication of Guinea Worm Disease“ zugestimmt. Vertreter aus Mali - einem endemischen Land - konnten an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Die Guineawurm-Krankheit ist eine besonders verheerende Krankheit, die Menschen für längere Zeit arbeitsunfähig macht, so dass sie nicht für sich selbst sorgen, arbeiten, Lebensmittel für ihre Familien anbauen oder die Schule besuchen können. Die Krankheit wird durch das Trinken von mit Guineawurmlarven verunreinigtem Wasser übertragen. Im Jahr 2021 wurden nur 15 Fälle von Guineawurm-Erkrankungen in vier Ländern gemeldet. Als das Carter Center 1986 die Leitung der Ausrottungskampagne übernahm, gab es schätzungsweise 3,5 Millionen Fälle pro Jahr in 21 Ländern.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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