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Der in Burkina Faso geborene Architekt D. F. Kere ist der erste Afrikaner, der mit dem Pritzker-Architekturpreis ausgezeichnet wurde, der prestigeträchtigsten Auszeichnung für Architektur. Die Jury gab folgende Begründung ab: „Er weiss intuitiv, dass es bei Architektur nicht um das Objekt geht, sondern um das Ziel; nicht um das Produkt, sondern um den Vorgang. Seine Gebäude, für und mit Gemeinschaften, sind direkt von diesen Gemeinschaften - in ihrer Erschaffung, ihren Materialien, ihren Programmen und ihren einzigartigen Charakteren“. Kere verwendet lokale Baumaterialien und kombiniert sie mit neuen Technologien. Er schuf Bauten in Afrika, Europa und den USA, bekannt ist auch seine Arbeit am „Operndorf Afrika“. Kere, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft hat, betreibt in Berlin das Architekturbüro Kéré Architecture.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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