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Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari wird, von Mohamed Ould Ghazouani, dem Präsidenten von Mauretanien, den Vorsitz der panafrikanischen Agentur für die Große Grüne Mauer übernehmen. Die ehrgeizige Initiative, die 2007 von der Afrikanischen Union gestartet wurde, liegt weit hinter dem Zeitplan. Ursprünglich sollte eine 8.000 km lange und 15 km breite Baumbarriere zwischen Dakar und Dschibuti errichtet werden. Die Ziele für die Grüne Mauer bis 2030 lauten: Wiederherstellung von 100 Millionen Hektar degradierter Flächen - 250 Millionen Tonnen Kohlenstoff binden - Schaffung von 10 Millionen grünen Arbeitsplätzen in ländlichen Gebieten. Bislang wurden nur etwa 18 Millionen Hektar wiederhergestellt, und in einigen Ländern ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und die Vereinten Nationen haben geschätzt, dass das Tempo um den Faktor 10 erhöht werden muss, wenn die Ziele für 2030 erreicht werden sollen.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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