Afrikas reichster Mann investiert

Der nigerianische Milliardär Aliko Dangote hat angekündigt, dass er sich an der Finanzierung einer neuen, 660 Millionen US-Dollar teuren Kraftstoffpipeline zwischen Äthiopien und Dschibuti beteiligt. Die Pipeline ist 120 km lang. Sie verbindet den Hafen Damerjog in Dschibuti mit Dewele (Äthiopien) und hat eine Lagerkapazität von etwa 400 Millionen Litern. Die Inbetriebnahme ist innerhalb von 18 Monaten vorgesehen. Das Binnenland Äthiopien ist bei Importen, darunter auch Erdölprodukte, stark vom Hafen von Dschibuti abhängig. Auch Dschibuti dürfte von einer verstärkten Hafenaktivität, der Schaffung von Arbeitsplätzen und höheren Staatseinnahmen profitieren. In Kenia plant sein Unternehmen eine Rohölraffinerie mit einer Kapazität von 700.000 Barrel pro Tag auf der Insel Lamu vor der kenianischen Küste. Nach Inbetriebnahme wird die Anlage voraussichtlich die zweitgrößte Raffinerie Afrikas sein.